Am Anfang passiert gefühlt nichts, nach 15 bis 20 Jahren arbeitet das Geld deutlich mehr als du selbst einzahlst. Probier es mit deinen eigenen Zahlen aus.
| Jahr | Eingezahlt | Zinsen | Kapital |
|---|
Annahmen: fester Zinssatz, Einzahlung zum Monatsanfang. Ohne Steuern, Kosten und Inflation.
So funktioniert der Zinseszins
Du bekommst Zinsen nicht nur auf dein eingezahltes Geld, sondern auch auf die schon gutgeschriebenen Zinsen. Je länger das Geld liegt, desto stärker wächst dieser Effekt. Deshalb ist Zeit oft wichtiger als die Höhe der Sparrate.
Die Formel
Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)Jahre. Mit Sparraten und unterjähriger Gutschrift rechnet der Rechner Monat für Monat.
Die 72er-Regel
72 geteilt durch den Zinssatz ergibt ungefähr die Jahre bis zur Verdopplung. Bei 6 % etwa 12 Jahre.
- Schwankungen: Tagesgeldzinsen ändern sich, Aktien und ETFs haben keine feste Rendite. Verluste sind möglich.
- Steuern: Erträge über dem Sparer-Pauschbetrag (§ 20 Abs. 9 EStG) unterliegen der Abgeltungsteuer.
- Kosten und Inflation: Gebühren sind nicht eingerechnet, das Ergebnis ist nominal.
Das Ergebnis ist eine Orientierung, keine Anlage- oder Steuerberatung.
Häufige Fragen
Jährliche oder monatliche Zinsgutschrift?
Bei monatlicher Gutschrift verzinsen sich die Zinsen früher mit. Bei gleichem Jahreszins kommt dadurch etwas mehr heraus.
Welchen Zinssatz soll ich eintragen?
Beim Tagesgeld den aktuellen Zins deiner Bank, zusätzlich einen niedrigeren Wert. Bei Aktien und ETFs ist jede Zahl eine Annahme, vergleiche lieber mehrere Szenarien.
Was bedeutet „Sparrate jährlich erhöhen“?
Deine Sparrate steigt jedes Jahr um einen festen Prozentsatz, etwa weil dein Gehalt steigt. Über lange Zeit macht das viel aus.
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Ich rechne meist eine vorsichtige und eine optimistische Variante durch. So sehe ich, wie stark das Ergebnis von der Annahme abhängt.
Stand: Oktober 2026.